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Fütterungsvergleich: konventionelles, natürliches und selbst gemischtes Mineralfutter

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Mineralfutter – konventionell, natürlich oder selbst gemischt. Welche Variante „funktioniert“ eigentlich besser?


In diesem Beitrag habe ich drei unterschiedliche Ansätze miteinander verglichen und gegenübergestellt, um sichtbar zu machen, wie sich Über- und Unterversorgungen ganz konkret darstellen können.


🚨Wichtig dabei: Die hier gezeigten Futtermittel wurden beispielhaft und nicht repräsentativ ausgewählt. Es handelt sich nicht um eine allgemeingültige Bewertung bestimmter Produkte oder Fütterungsrichtungen. In der Praxis würde man – sofern vorhanden – selbstverständlich immer mit einer Heuanalyse arbeiten und ein Mineralfutter gezielt passend zur Grundration auswählen. In einer Umfrage in meiner Instagram-Story hat sich aber gezeigt, dass viele ihr Mineralfutter ohne oder nur mit einer durchschnittlichen Heuanalyse auswählen.


Aus der „konventionellen Bubble“ werden häufig genau solche Beispiele genutzt, um zu belegen, dass Pferde mit natürlicher oder naturnaher Fütterung angeblich nicht bedarfsgerecht versorgt werden können. Ich wollte diese Argumentation einmal umdrehen und zeigen, dass Abweichungen vom Bedarf in allen Systemen auftreten können und es nicht um das was sondern um das wie geht.


Der Vergleich macht vor allem eines deutlich: Nicht das „System“ entscheidet über eine gute Versorgung, sondern die Einordnung im Gesamtkontext der Ration, insbesondere des Grundfutters. Ohne diesen Kontext kann kein Mineralfutter – egal welcher Art – automatisch „richtig“ oder „falsch“ sein.


Ziel ist keine perfekte Rechnung, sondern ein reflektierter Umgang mit Fütterung, Anpassungen und Verantwortung.



Das bedeutet:

✅Über- und Unterversorgungen können schnell entstehen

✅Ohne Berücksichtigung des Grundfutters macht die Auswahl eines Mineraltutters oft wenig Sinn

✅Bedarfsgerechte Versorgung erfordert immer individuelle Anpassungen und Ergänzungen

✅Konventionelle Mineralfutter bergen ein höheres Risiko für Überversorgungen und schränken dadurch die Möglichkeit weiterer Anpassungen nach unten ein

✅Natürliche Futtermittel bergen ein höheres Risiko von Unterversorgungen, bieten dafür aber mehr Spielraum für eine gezielte Anpassung nach oben

✅Selbst gemischte, naturnahe Futtermittel ermöglichen eine sehr individuelle Anpassung, sind jedoch nicht in jedem Fall allein ausreichend, da bestimmte Bedarfe - abhängig vom Grundfutter - nicht immer ausschließlich über natürliche Futtermittel abgedeckt werden können



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